Volleinspeisung

Anlagen bis 2012 wurden in der Regel als Volleinspeiser-Anlagen errichtet. Anlagen, die den erzeugten Strom vollständig in das öffentliche Netz einspeisen, gelten als sog. "Volleinspeiser-Anlagen".

Die Abwägung, ob man den erzeugten Strom vollständig einspeist oder dem Gebäudenutzer zum Verbrauch verkaufen kann, werden in der Regel über wirtschaftliche Gründe entschieden. Hohe Investitionskosten und die EEG-Vergütung führten meist dazu, dass man sich zugunsten der Einspeisung entschieden hat.

A1 - GGS Kaldauen

Standort: 53721 Siegburg, Friedensstr. 16
installierte Leistung: 56 kWp
Stromproduktion: 47,5 MWh
Gebäudenutzung: Schule mit OGS
Besonderheiten: 70 m bis zum Einspeisepunkt (Trafo)
Projektstatus: in Betrieb
Investition:
Bürgerbeteiligung:
Geschäftsmodell: Volleinspeisung
Inbetriebnahme:  22.07.2011

A2 - Vierfach-Sporthalle

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Standort: 53721 Siegburg, Zeithstr. 186-188
installierte Leistung: 29 kWp
Stromproduktion:  MWh
Gebäudenutzung: Turnhalle
Besonderheiten:
Projektstatus: in Betrieb
Investition:
Bürgerbeteiligung:
Geschäftsmodell: Volleinspeisung
Inbetriebnahme:  31.03.2012

W1 - Hinterweiler

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Standort: Hinterweiler / Eifel
installierte Leistung: 1.500 kWp
Stromproduktion:  MWh
Gebäudenutzung: --
Besonderheiten: generalüberholte Anlage
Mitfinanzierung
Kooperation mit Energiegewinner eG
Projektstatus: in Betrieb
Investition: 100.000 € als Nachrangdarlehen
Bürgerbeteiligung: 100.000 € (100%)
Geschäftsmodell: Volleinspeisung
Inbetriebnahme: 

Der Windpark besteht aus zwei Nordex (Südwind) S77-Anlagen (Inbetriebnahme 2002) und einer Enercon E-30-Anlage (Inbetriebnahme 2003) mit einer Gesamtnennleistung von 3,30 Megawatt. Die Anlagen produzieren seit Inbetriebnahme im Schnitt jährlich rund 6,40 Millionen kWh Strom. Dies reicht aus um jährlich 1.450 Vier-Personen-Haushalte mit ökologischem Strom zu versorgen.

Für alle Windräder bestehen zum Übernahmezeitpunkt Vollwartungsverträge. Dies senkt das operative Risiko für Genossenschaft über die Laufzeit des Betriebs. Aufgrund der Projektgröße hat sich die Genossenschaft entschieden eine der zwei Nordex-S77 weiter zu veräußern. Dies soll das Risiko für das Gesamtprojekt und die Genossenschaft als Betreiberin senken. Ein strategischer Käufer ist bereits gefunden, die Kaufpreisverhandlungen weitestgehend abgeschlossen. Der Weiterverkauf wird mit Übernahme des Windparks vollzogen.